Liebe Besucher unserer Veranstaltungschronik,

auf diesen Seiten möchten wir Ihnen einige Veranstaltungen, die in unserem Schloss stattgefunden haben, mit Wort und Bild präsentieren. In dieser Chronik werden in Zukunft einige Presseartikel, Bilder und Meinungen unserer Gäste zu finden sein. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir hier nicht alle unsere Programme darstellen können aber wir versuchen diese Seite so vollständig und aktuell wie möglich zu pflegen.

Ihnen hat es bei einer unserer Veranstaltung besonders gefallen und Sie möchten auch etwas über das erlebte scheiben? Dann tun Sie das doch. Wir freuen uns über alle Einsendungen und vielleicht können Sie ihren Beitrag demnächst auch in dieser Chronik finden. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Beiträge an info@DasZauberschloss.de zu senden.

Einen Querschnitt aus einigen bereits stattgefundenen Vorstellungen haben wir Ihnen hier bereits zusammen gestellt.

Foto: Die Fotogräfin – Katrin Kaiser

Foto: Die Fotogräfin – Katrin Kaiser

Foto: Die Fotogräfin – Katrin Kaiser

Foto: Single Malt Whisky Club Sachsen e.V. – Jens Burkhardt

Foto: Die Fotogräfin – Katrin Kaiser

Meinung unserer Gäste:

Jörg Alexander – Zauberschloss – Gastspiel am 09.08.2009

von Markus Teubert

Durchatmen! Puh, gerade so noch eine Karte erwischt! Bei Zauberschloss–Veranstaltungen guckt man auch flugs mal in die Röhre, wenn man sich zu spät bemüht. (Ich bin zwar selbst Zauberkünstler, aber hier helfen weder Magie noch Beziehungen: ausverkauft ist ausverkauft!)

So sitze ich nun gemeinsam mit ca. 20 Gästen voll freudiger Erwartung an einem großen, runden Tisch. „Round Table Magic“ – dieses neuartige Vorführkonzept sorgt für beste Sicht und unmittelbares Erleben: perfekte Bedingungen für Zuschauer und Künstler. Apropos, da kommt er: Jörg Alexander – perfekt gekleidet, feinsinnig, sofort allen sympathisch. Dies schon deshalb, weil er ein Geschenk für uns hat: verpackt in ein Kästchen steht es direkt vor unseren Augen auf dem Tisch.

Jörg leiht sich den Ring eines Gastes, der durchdringt sehr magisch eine Schnur und ist plötzlich spurlos verschwunden. Und ob Sie es glauben oder nicht: Mit spitzen Fingern öffnet Jörg das Geschenk, darin ein kleineres Kästchen, darin ein Säckchen und darin… genau, der Ring!

Nochmal durchatmen – Puh!

In der folgenden Stunde erleben wir noch etliche solcher magischer Momente. Zeitweise knistert es regelrecht spürbar. Jörg versteht es, seine Kunststücke so intelligent zu konstruieren, dass Zauberkünstler und „normale Menschen“ gleichermaßen getäuscht und verzaubert sind.

Stellen Sie sich vor, Sie spüren, wie sich in Ihrer Hand eine Münze verändert. Unmöglich? – Fragen Sie doch mal Katja, eine von uns Zuschauern, sie hat’s erlebt. Und war noch lange nach der Show ziemlich ergriffen.

Und genau das ist es: man nimmt etwas mit aus dieser Show! Ein Gefühl, eine Stimmung, ein Empfinden von Magie und Unmöglichkeit – wunderschön!

In dieser Stimmung verlassen wir das Zauberschloss: Puh, erst mal durchatmen!

Text: Markus Teubert

Foto: Die Fotogräfin – Katrin Kaiser

Meinung unsere Gäste:

Ein Abend mit Jörg Alexander am 8. August 2009 im Kabinett der Magischen Künste

Das Kabinett der Magischen Künste ist stimmungsvoll beleuchtet. Jörg Alexander betritt den Raum und beginnt, über das Phänomen „Zeit“ zu plaudern. Im spielerischen Umgang mit seiner Taschenuhr scheint er die Gesetzte der Zeit außer Kraft zu setzen. Und schon sind die Zuschauer eingetaucht in eine Welt der Gedanken und Gefühle, wo Wunder möglich sind. Man spürt sofort: Hier werden nicht einfach „Tricks“ vorgeführt, hier wird Zauber-Kunst zelebriert. Die gepflegte Erscheinung des Künstlers, seine klangvolle Stimme, der sprachlich niveauvolle Vortrag seiner Darbietung – das alles schafft eine besondere Atmosphäre, der man sich bereitwillig hingibt. Dabei werden die Zuschauer auf freundlich-respektvolle Weise immer wieder mit einbezogen.

Zunächst geschehen mit einem Seil merkwürdige Dinge, obwohl es von einer Zuschauerin untersucht wurde. Sie darf das Seil sogar am Ende als Souvenir behalten! Dann werden Kartenexperimente vom Feinsten dargeboten. Wieder wirken Zuschauer mit, und der erwartete Ausgang scheint unmöglich. Doch das Wunder geschieht immer wieder! Zwei Weingläser stehen auf dem Tisch. In das erste Glas wird ein Päckchen von zehn Spielkarten gestellt, aufsteigend sortiert von As bis Zehn. In das zweite Glas kommen ebenfalls zehn Karten, doch diese wurden zuvor von einem Zuschauer gemischt. Wie von Geisterhand ändern die Karten im ersten Glas ihre Reihenfolge in die des Zuschauer-Päckchens! Sehr beeindruckend ist auch das Spiel mit dem Geld: Papierstücke verwandeln sich in Geldscheine, 10-Euro-Scheine vermehren sich auf unerklärliche Weise.

Der zweite Teil des Abends ist der Mentalmagie gewidmet. Es werden Briefumschläge verteilt, und mehrere Zuschauer werden gebeten, einen kleinen persönlichen Gegenstand in den Umschlag zu legen und diesen zu verschließen. Der Künstler hat sich währenddessen abgewandt. Trotzdem findet er nicht nur heraus, welcher Gegenstand welchem Zuschauer gehört; er errät auch noch weitere Details, was Gelegenheit zu humorvollen Plaudereien gibt. Höhepunkt dieses Programmteils ist ein umfangreicher Buch-Test: Drei Bücher werden verwendet, mehrere nur gedachte Wörter erraten. Schließlich verschwindet eine vom Zuschauer gewählte Buchseite aus dem Buch und erscheint in einem Briefumschlag.

Am Ende gibt es reichlich Applaus, der den Künstler zu zwei Zugaben inspiriert. Die Besucher werden sich noch lang an diesen zauberhaften Abend erinnern!

Text: Bernhard Jacob

Foto: Die Fotogräfin – Katrin Kaiser

Foto: Die Fotogräfin – Katrin Kaiser

Geschichten, die verzaubern…

“Zauberei, umwoben von Geschichten, die Wunder in die Herzen derer bringt, die zuhören können.”

Ars Magica ist eine zwanglose Gruppe von Künstlern aus drei Nationen (Deutschland, Österreich, Schweiz), die alle zusammen die gemeinsame Leidenschaft der “Geschichtenerzählenden Zauberkunst” teilen. Diesmal spielten bei uns Christoph Borer & Lou, Torsten Pahl und Siebensinn.

Das Bestreben der Gruppe ist es, diese wohl älteste Form der Zauberkunst den Menschen näher zu bringen, ihnen die Möglichkeit zu geben “magische” und emotionale Momente zu erleben. Natürlich darf aber auch der Spass nicht zu kurz kommen.

Text: PR

Foto: Die Fotogräfin – Katrin Kaiser

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